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Wusstest du schon?

Schildkröten:

Schildkröten leben seit knapp 250 Millionen Jahre auf unserer Erde. Sie sind wechselwarme, eierlegende Reptilien und waren schon vor den Dinosauriern auf der Erde.Es gibt ca. 300 Arten und diverse Unterarten. Landschildkröten leben in Mediterranen Gebieten, aber es gibt auch Wüstenschildkröten. Die kleineren Wasserschildkröten kommen meist in Nordamerika und Südostasien vor. Die größeren Flussschildkröten leben in Südamerika. Auf einigen Inselgruppen leben Riesenschildkröten, Weichschildkröten gibt es in Asien und Schlangenhalsschildkröten leben in Australien. Darüber hinaus gibt es noch die Meeresschildkröten. Man kann also sagen, dass fast überall auf der Erde Schildkröten leben.


Schutz ist alles - der Panzer:
Reptilien wie Schlangen schützen sich vor dem Austrocknen in heißen Gebieten durch Schuppen. Diese Aufgabe übernimmt bei den Schildkröten der Panzer. Außerdem schützt er vor Feinden, denn die meisten Schildkröten können Kopf und Beine einziehen. Der Panzer besteht aus einer Knochenschicht, die mit Hornplatten (manchmal auch einer Lederhaut) überzogen ist. Auch der Bauch ist verknöchert. Anders als bei der Schnecke ist der Panzer bei der Schildkröte fest mit dem Skelett verbunden und wächst mit.


Orientierung im Lebensraum - die Sinne:
Schildkröten sehen sehr gut. Sie können Farben sogar besser unterscheiden als Menschen. Sie haben wie alle Reptilien vier verschiedene Farbrezeptoren und können daher auch Infrarot- und Ultraviolett-Strahlung wahrnehmen.
Schildkröten können auch sehr gut riechen. Wasserschildkröten nehmen Duftstoffe über kauend-pumpende Bewegungen des Unterkiefers und Halses wahr. Ihre Geruchsrezeptoren befinden sich im Rachen. Über den Duft erkennen Schildkröten nicht nur ihr Fressen, sondern auch ihre Partner.
Hören können Schildkröten dagegen nicht so gut. Sie nehmen vor allem tiefe Schallfrequenzen wahr Vibrationen in der Umgebung, wie zum Beispiel Fußtritte.


Landschildkröten sind meist Pflanzen- oder Aasfresser. Daher reicht es, wenn sie gemütlich von einer Pflanze zur nächsten laufen können. Schnell sein müssen sie als Vegetarier nicht. Landschildkröten haben Füße mit Krallen, um Hindernisse besser bewältigen zu können. Und ihr Panzer ist eher hoch gewölbt, weniger stromlinienförmig, dafür härter als der von Wasserschildkröten.
Landschildkröten haben sich den klimatischen Bedingungen ihrer Umgebung und auch den wechselnden Jahreszeiten sehr gut angepasst. Die Arten, die in nördlichen Gefilden wohnen, verfallen in eine Kältestarre oder Winterruhe, wenn es im Herbst kalt wird.


Bekannt sind auch die "Maurischen" und "Griechischen Landschildkröten". Sie sind die häufigsten Schildkrötenarten, die privat gehalten werden.
Manche Landschildkröten können ein biblisches Alter erreichen. 2006 starb mit "Harriet", die noch Charles Darwin dem Zoo in Brisbane/USA schenkte, die wohl älteste Riesenschildkröte der Welt. Sie wurde 176 Jahre alt.


Seit über 200 Millionen Jahren bevölkern Schildkröten unseren Planeten und gehören damit zu den ältesten Wirbeltieren überhaupt. Schildkröten sind beliebte Haustiere. Ihre gutmütige, behäbige Art und die großen Augen lassen Schildkröten niedlich erscheinen. Doch es sind und bleiben Reptilien. Feinde haben sie kaum. Nur den Menschen müssen sie fürchten, da er ihnen immer öfter den Lebensraum nimmt.


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Ein Realer Fall:
Im Herbst in Shijiazhuang, China ging am 5. Oktober 2012 ein 75 jähriger Mann mit seiner 
Schildkröte in einem Park spazieren. Dies ist nichts Besonderes mehr. Jedes Mal wenn er mit seiner 
Schildkröte hinausgeht, versammeln sich eine Menge von Erwachsenen und Kindern und betrachten 
das eigenartige Paar. "Die Schildkröte ist zwölf Jahre alt", erzählte Ping lächelnd. "Sie ist meine beste Freundin." 




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"Der Garten von Noemi"
(Kinder- und Tiergeschichten)



Die Schnecke

Schnecken gehören zu den Weichtieren. Sie haben keine Knochen. Ihr weicher Körper ist durch eine ledrige Haut geschützt.
Die Schnecke bewegt sich durch das Zusammenziehen ihrer Muskeln wellenartig vorwärts.
Beim Kriechen hinterlassen die Schnecken eine Schleimspur. Diese schützt die Schneckenkörper vor dem rauen Untergrund. Auf nassem Boden kann sich die Schnecke am besten fortbewegen.
Die Schnecken versuchen die Sonne zu meiden. Sie würde ihren feuchten Körper austrocknen. Deshalb sind Schnecken auch in der Nacht unterwegs. Man nennt sie auch nachtaktiv. Bei Regenwetter begegnest du den Schnecken aber auch tagsüber.


So ist die Schnecke....
Sie misst vier bis fünf Zentimeter. Sein weicher Körper ist mit einer harten Schale geschützt, indem sich das Lebewesen, wenn Gefahr herrscht, hineinziehen kann. Die Schnecke besitzt im Kopfbereich vier Tentakeln, zwei lange und zwei kurze. In den langen befinden sich die Augen die wie kleine Kügelchen aussehen. Die kurzen Tentakeln, die für den Tastsinn zuständig sind, nimmt das Tier zum Tasten her.

Das Schneckenhaus bietet perfekten Schutz vor Hitze, Kälte, vor Austrocknung und vor allem vor Fressfeinden wie Elstern, Drosseln, Füchsen, Maulwürfen, Fröschen, Kröten, Mäusen und Igeln. Die Schale ist mit dem weichen Schneckenkörper durch den Spindelmuskel verbunden, durch den sich das Tier meist vollständig in ihr Eigenheim zurückziehen kann. Es gibt aber auch Schnecken, die ohne Dach über dem Rücken leben – z. B. die Nacktschnecke. Sie kriecht meist nur nachts oder bei Regen hervor und hält sich sonst zu ihrem Schutz versteckt unter Steinen, Laub und Moos – ein Haus würde in so einer Umgebung nur behindern und stören.




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"Ein außergewöhnlicher Ball"
(Kinder- und Tiergeschichten)

Der Igel 

Ein erwachsener Igel ist ca. 1 kg schwer, seine Körperlänge beträgt 22-29 cm groß.
Der Igel lebt in Europa bis Ostasien an Waldrändern, Gebüschen und Hecken, aber auch in Dünen. Vor allem bewohnt er Gärten und Parks am Rande der Dörfer, dort ist er oft häufiger als auf dem freien Land.


Die Stacheligel graben meist eigene Baue, die ihnen als Ruheplätze dienen. Die Eingänge der Baue sind meist in dichter Vegetation verborgen, das Nest wird oft mit trockener Vegetation ausgekleidet. Im Winter macht der Igel einen echten Winterschlaf, das heißt, er kann seine Körpertemperatur im Winter mit der Umgebungstemperatur absinken lassen, um Energie zu sparen.


Igel ernähren sich hauptsächlich von Insekten, Schnecken, Würmern, Asseln, Tausenfüßlern, Föschen, Kröten, Eidechsen, manchen Schlangen und Eiern von kleinen Bodenbrütern. Gelegentlich fressen sie auch Obst, Bucheckern und Pilze. Die Zähne der Igel sind mit spitzen Höckern und scharfen Schmelzleisten versehen und sehr gut an ihre fleischliche Ernährungsweise angepasst. Der Geruchssinn und das Gehör dürften die wichtigsten Sinne bei der Nahrungssuche sein, der Gesichtsinn spielt hingegen nur eine untergeordnete Rolle. Der Igel ist ein Dämmerungs- und Nachttier, er ist nur selten tagsüber aktiv.



Das Fell der Igel ist meist in unauffälligen Braun- oder Grautönen gehalten. Die Stacheligel haben als wirksame Verteidigungswaffe Stacheln am Rücken und an den Flanken. Stacheligel können sich im Bedrohungsfall zu einer Kugel zusammenrollen. Der Bauch, das Gesicht und die Gliedmaßen sind bei den Stacheligeln mit Fell bedeckt.


Natürlich wollten alle Kinder ihn gerne einmal anfassen. Dabei rollte sich Miguel zu einer stacheligen Kugel zusammen.


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"Tutanchamun der Truthahn"
 (Kinder- und Tiergeschichten)



Der Truthahn

Ausgewachsene Truthähne erreichen im Stand eine Höhe von 1 m und ein Gewicht von 10 kg. Hennen sind etwas kleiner (90 cm) und sehr viel leichter (4 kg). Das Gefieder ist dunkelbraun und schwarz und hat vor allem beim Hahn einen metallischen Schimmer. Hals und Kopf sind unbefiedert. Die Gesichtspartie und der Scheitel sind hellblau, Hals und Kehle blassrot. Ein roter Hautlappen, der 6 bis 8 cm lang wird, entspringt beim Hahn zwischen den Augen und hängt quer über dem Schnabel. Alle Hähne und 10 % der Hennen haben zudem einen borstenartigen Federbusch an der Brust, der 10 bis 25 cm lang wird.

Zur Brutzeit werden die Farben der nackten Körperpartien leuchtender und können auch wechseln, so dass sie dann weiß oder türkis werden. Truthühner können ein Alter von zehn bis zwölf Jahren erreichen.

Truthahn Klänge

Das Verbreitungsgebiet reicht vom Südrand Kanadas über die USA bis in den Norden Mexikos.Der Lebensraum sind Wälder mit dichtem Unterholz und großen Lichtungen.
Schon für die indianische Bevölkerung war das Truthuhn von überragender Bedeutung.  Indianer nutzten vor allem das Fleisch, aber auch die Federn für Kleider, Schmuck und Befiederung von Pfeilen. Nach dem Weißwedelhirsch war das Truthuhn für die indianische Bevölkerung Nordamerikas das meistgenutzte Tier.

Die Domestikation wurde ebenfalls durch die Indianer geleistet. Haustruthühner gab es im Südwesten der späteren USA sowie im Norden Mexikos. Die Indianer des Nordens und Ostens haben Truthühner hingegen nie domestiziert.

Bereits der Konquistador Hernán Cortés brachte nach seinem Feldzug gegen die Azteken Haustruthühner nach Spanien mit. Von dort verbreiteten sie sich über ganz Europa.

Zu Thanksgiving ist das Truthuhn das traditionelle Gericht in den USA.